Samstag, 28. April 2012

15.04.

Oje, ich komme mit dem Schreiben einfach nicht hinterher. Dabei müsste ich doch einfach nur die Berichte aus meinem Thread kopieren :/
Aber gut, das hole ich jetzt (mal wieder) nach und dann nehme ich mir (ebenfalls mal wieder) vor, dass ich regelmäßig hier poste! ;-)


Amy geht mittlerweile ganz brav Schritt/Trab auf beide Hände. Antraben geht mit Körperspannung und leichtem Schenkeldruck, Durchparieren mit schwer einsitzen und Ausatmen.
Ich habe vom Anreiten an darauf geachtet, nichts "heraustreiben" zu müssen, sondern habe immer das Tempo angenommen, welches sie angeboten hat. Dadurch (was ich mittlerweile sehr erfreut feststelle), muss ich eigentlich so gut wie gar nie treiben und sie geht selbstständig in einem fleißigen Grundtempo. Ich bin übrigens NICHT der Meinung, dass man das Pferd in die Hand hineintreiben muss. Was aber nicht heißen soll, dass ich mein Pferd von vorne nach hinten reite. Auf eine Parade folgt trotzdem Schenkeldruck und Wendungen unterstütze ich mit anliegendem Schenkel.

Ich biete ihr eine leichte Anlehnung an, lasse ihr den Zügel aber immer wieder lang, damit sie sich im Hals strecken kann. Sozusagen ein ganz leichtes Annehmen/Nachgeben. Trotzdem darf sie sich den Zügel aber nicht selbst "nehmen".

Momentan achte ich eigentlich nur darauf, dass ich sie mit dem Außenzügel führe. Ich neige schnell dazu, Kurven mit dem Innenzügel zu "ziehen". Um das zu vermeiden, lasse ich den Innenzügel manchmal bewusst durchhängen, damit ich am Außenzügel reiten MUSS. Unterstützt durch Körperhaltung und Schenkel funktioniert es so meistens ganz gut. Links tut sich Amy dabei noch sehr schwer, rechts nimmt sie den Außenzügel schon gut an.

Die meiste Zeit arbeite ich im Schritt auf beide Hände, dann vereinzelte Zirkel im Trab auf der rechten Hand und ganz wenig auf der linken Hand. So lange sie den Außenzügel noch nicht annimmt, bringt es sich wenig, wenn ich sie im Trab um die Kurve ziehen muss, was sich ja eher negativ auswirkt.
Insgesamt reite ich ca. 10 Minuten nach dem Ablongieren.

Neben unserem Reitplatz, hinter den Bäumen, ist ein Spielplatz und da haben Kinder SAND auf die Rutsche geschmissen. Das war natürlich wahnsinnig gefährlich, da war Amys Sprung total berechtigt^^
Nach ein wenig bocken, gut zureden und vorbeiführen war alles wieder ganz entspannt :)
Aufsteigen am LANGEN ZÜGEL mit einem entspannten Pony. Das ist SO schön
Da sieht man, dass ich schnell mal zum Ziehen komme, wenn die "Lenkung" trotz Sitz/Schenkel und Außenzügel noch nicht wirklich funktioniert.
Ich denke links herum sieht man ganz gut: Ich bin froh, wenn wir um die Kurve kommen^^
Deswegen konzentriere ich mich links herum mehr auf den Schritt, wo sie "gegen Ende" (klingt komisch, da ich insgesamt nur ca. 10 Minuten reite) den Außenzügel teilweise schon ganz gut annimmt.
Nicht nur am Ende, sondern auch zwischendurch lasse ich ihr den Zügel immer wieder lang und sie sucht sofort die Tiefe und schnaubt teilweise. Ich denke, das ist ein ganz gutes Zeichen, dass sie sich schon so gut unterm Sattel entspannen kann.
Beim Longieren möchte sich Pony immer Hinlegen (ich kann es immer im letzten Moment verhindern^^). Deswegen wollte ich sie nach dem Reiten wälzen lassen: Da hatte Stuti natürlich keine Lust mehr ;)
Aber da sieht sie so schön aus <3
Und das Lustigste heute: Nach dem Reiten den Kopf unterm Zaun durchquetschen und Gras fressen :)


So, ich glaube mehr muss ich nicht dazu sagen. Es ist auf jeden Fall sehr schön am Pony zu sitzen und für das 5. Mal Reiten in diesem Jahr doch schon sehr "vertraut". Wisst ihr, was das Schönste und doch Seltsamste ist?
Das Gefühl, dass ICH sie angeritten habe. Ich glaube, daran muss ich mich erst gewöhnen. Immerhin habe ich sie roh gekauft und naja, jetzt ist sie nicht mehr "roh". Strange :D

Alles Liebe
Ayl

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